Sozialversicherung: Neue Bemessungsgrenzen für 2027
Rechengrößen in der Sozialversicherung 2027: Alle Zahlen zu Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung & Beiträgen.
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Die Einkommensteuererklärung – eine oft lästige Pflicht, der man aber gerne nachkommt, wenn am Ende eine schöne Steuererstattung dabei herauskommt! Bei Steuertipps.de beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit nichts anderem und helfen dir dabei.
In den meisten Fällen ist der »Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer«, so der offizielle Name, auch gar nicht besonders aufwendig oder gar kompliziert.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, wer überhaupt die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung hat und wer die Einkommensteuererklärung freiwillig abgeben kann (was sich fast immer lohnt). Und: Welche Formulare musst du ausfüllen, welche Frist gilt bei der Abgabe der Steuererklärung, und wie kannst du dein zuständiges Finanzamt finden?
Die meisten Steuerzahler verwenden eine Steuersoftware für ihre Steuererklärung. Das hat zahlreiche Vorteile: Zum Beispiel muss man sich nicht mit den Formular-Vordrucken auseinandersetzen, sondern wird im Frage-Antwort-Stil durch die Steuererklärung geleitet. Außerdem bekommst du in einer Steuersoftware Informationen und Hinweise, was du in welchem Feld ausfüllen musst und welche Kosten du noch steuerlich absetzen kannst.
Die mit der Software erstellte Steuererklärung wird dann normalerweise elektronisch an das Finanzamt übermittelt (du darfst sie auch ausdrucken und die Formulare per Post schicken oder beim Finanzamt in den Briefkasten werfen). Dieses System der elektronischen Übermittlung heißt Elster, das steht für »Elektronische Lohnsteuererklärung«. Wir erklären dir, wie du dich online für ein Elster-Zertifikat registrierst, wie Elster funktioniert und ob es sicher ist (ist es). Privatpersonen wie Arbeitnehmer, Rentner, Studierende usw. dürfen ihre Steuererklärung aber nach wie vor auch auf Papier abgeben.
Mit der Abgabe der Steuererklärung beim Finanzamt ist es allerdings noch nicht getan: Das Finanzamt kontrolliert die Steuererklärung und schickt dir nach ein paar Wochen den Steuerbescheid. Den solltest du auf jeden Fall genau prüfen. Auch dabei unterstützen wir dich. Wenn du Fehler findest, kannst du Einspruch gegen deinen Steuerbescheid einlegen und – wenn das Finanzamt diesen nicht in deinem Sinne ändert, du aber von der Fehlerhaftigkeit überzeugt bist – vor dem Finanzgericht gegen den Bescheid klagen.
Eine Steuer-Identifikationsnummer solltest du bereits haben, sie wird direkt bei der Geburt bzw. der Anmeldung eines Wohnsitzes in Deutschland vergeben. Du findest deine Steuer-ID nicht? Kein Problem, wir zeigen dir, wie du wieder an sie herankommst.
Kennst du das auch? Die Steuererklärung schiebst du immer wieder auf, bis die Abgabefrist fast vor der Tür steht – selbst, wenn du sie schon seit Jahren erstellst! Mit der richtigen Unterstützung kann es jedoch einfacher und schneller gehen.
Bestimmt kommt dir das bekannt vor: du möchtest endlich loslegen mit deiner Steuererklärung, aber es fehlen noch ein paar Unterlagen oder du bist unsicher, wie du anfangen sollst.
Das Thema Steuern kann wirklich viele Fragen aufwerfen. Gerade, wenn es in einem Jahr steuerliche Besonderheiten gibt, wie etwa den Bezug von Elterngeld oder Arbeitslosengeld, du geerbt hast oder eine Immobilie verkaufst oder vermietest, kann der erste Schritt schwerfallen.
Aber keine Sorge, du bist nicht allein! Mit einer guten Steuersoftware wie der SteuerSparErklärung oder einer praktischen Steuer-App und unseren hilfreichen Tipps und Tricks wird die Steuererklärung zum Kinderspiel. So holst du dir ganz einfach dein Geld zurück und hast den Kopf frei für die schönen Dinge im Leben.
Wenn du erst einmal alle Unterlagen zusammen hast, geht es schneller als gedacht. Sammle deine Unterlagen für die Steuer also während des Jahres. Oft ist es nicht so einfach, den Überblick zu behalten, da einige per E-Mail, andere per Post kommen. Schnelle Abhilfe schaffen da ein eigener Ordner für Steuerunterlagen (wie der Steuerordner) sowie ein E-Mailordner, in welchen du deine E-Mail-Belege aus deinem Postfach schiebst.
Bei vielen Versicherungen, Banken oder Energieversorgern kannst du relativ einfach die Kommunikation auf E-Mail ändern. Dieser einmalige Aufwand lohnt sich, da es viel einfacher wird, wenn möglichst viele Belege an einem Ort gesammelt sind. Geht das nicht, dann mache ein Foto deiner Belege, die per Post kommen, schicke es an dich selbst und verschiebe es in den Ordner mit deinen E-Mail-Belegen. So hast du alle benötigten Belege an einem Ort.
Bei Spenden bis 300 Euro reicht es, wenn du den Überweisungsbeleg deiner Bank hast. Du benötigst in diesem Fall keine Spendenquittung.
Die Belege und Bescheinigungen musst du nicht beim Finanzamt einreichen – aufheben solltest du sie jedoch, denn vielleicht will das Finanzamt sie sehen.
Bis zum Ablauf der Einspruchsfrist einen Monat nach dem Erhalt des Einkommensteuerbescheids müssen Belege aufbewahrt werden.
Es gibt einige Ausnahmen:
Werbungskosten sind Ausgaben, die du für deinen Job hast – und die du von der Steuer absetzen kannst! Dazu zählen beispielsweise Kosten für Fachliteratur, berufliche Fortbildungen oder auch die Fahrt zur Arbeit.
Arbeitest du im Homeoffice oder nutzt du ein Arbeitszimmer? Auch die Kosten dafür kannst du absetzen. Bewerbungskosten und beruflich bedingte Umzugskosten zählen auch zu den Werbungskosten.
Es gibt einen Werbungskosten Pauschbetrag von 1.230 Euro, der ohne Nachweise automatisch vom Finanzamt bei deiner Steuererklärung abgesetzt wird.
Wenn deine Ausgaben höher sind, musst du sie allerdings belegen. So kannst du dir am Ende des Jahres dein Geld zurückholen. Es lohnt sich also, alle beruflich bedingten Belege gut aufzubewahren, um nicht mehr Steuern zu zahlen als nötig. Wir haben das Thema in einem eigenen Artikel ausführlich beleuchtet: Werbungskosten: wie kommt man über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag?
Deine Steuer kannst du auf Papier beim Finanzamt abgeben. Gängiger und bequemer ist aber natürlich, sie online zu versenden. Dafür gibt es beispielsweise das kostenlose Tool »ELSTER«. »ELSTER« ist die Abkürzung für ELektronische STeuerERklärung und wird von der Steuerverwaltung zur elektronischen Übermittlung der Steuererklärung bereitgestellt.
Um die Daten über ELSTER versenden zu können, füllst du alle – für dich – notwendigen Anlagen der Einkommensteuererklärung aus. Hierfür kannst du das kostenlose Online-Portal »Mein ELSTER« von der Steuerverwaltung nutzen.
Oder du holst dir einfach die Steuersoftware "SteuerSparErklärung". Diese kostet nicht viel, kann auch per ELSTER versenden, und hat viele Vorteile:
Wenn du es noch praktischer haben möchtest und lieber eine Steuer App zum Erstellen nutzt, ist das auch möglich. Mit der Steuertipps-App wirst du spielerisch und verständlich durch die einzelnen Schritte deiner Steuererklärung geleitet. Du erhältst eine zuverlässige Berechnung deiner Erstattung. Du zahlst erst dann für die Steuer App, wenn du die Erklärung an das Finanzamt übermitteln möchtest.
Welche Formulare es im Einzelnen gibt, erklären wir dir hier: Steuererklärung: Abgabefrist und Form
Hier kommt es darauf an, ob du zur Abgabe verpflichtet bist, oder ob du sie freiwillig abgibst.
Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, hat bis 31. Juli des Folgejahres Zeit.
Die Steuererklärung für 2025 muss demnach am 31. Juli 2026 beim Finanzamt abgegeben werden. Fallen die Abgabetermine auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verschiebt sich der Termin auf den darauffolgenden Montag.
Bei der freiwilligen Abgabe gilt eine andere Frist. Sie beginnt direkt nach Ablauf des Steuerjahres und endet nach vier Jahren. Somit ist zum Beispiel der späteste Abgabetermin für die freiwillige Steuererklärung 2022 der 31.12.2026 und für das Jahr 2023 der 31.12.2027. Den Termin solltest du nicht verpassen, denn dafür gibt es keine Fristverlängerung.
Du kannst mit 5-8 Wochen Bearbeitungsdauer rechnen. Das Finanzamt bearbeitet die Steuererklärungen in der Reihenfolge des Eingangs.
Wenn das Finanzamt noch Informationen oder Nachweise von dir benötigt, kann es durchaus länger dauern, bis der Bescheid bei dir ist.
Es gibt keine Frist, innerhalb derer das Finanzamt deine Steuererklärung bearbeiten muss!
Falls du nach 6 Monaten nichts gehört hast, ist es möglich, einen Untätigkeitseinspruch beim Finanzamt einlegen. Das sollte aber wirklich das letzte Mittel sein, vorher kannst du bei deinem Finanzamt anrufen und freundlich nachfragen. Damit lässt sich vieles klären, und die jeweiligen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter geben unserer Erfahrung nach gerne und freundlich Auskunft.
Bekommst du eine Steuerrückzahlung, ist diese Erstattung dann auch relativ schnell auf deinem Konto.
Wenn du deine Steuererklärung über ELSTER oder eine Software abgibst, bekommst du deinen Steuerbescheid ab 2027 automatisch digital – also auch schon den Steuerbescheid zu Steuererklärung für 2026. Grundlage dafür ist das Verfahren »Digitaler Verwaltungsakt« (DIVA), das die digitale Bekanntgabe von Steuerbescheiden ermöglicht.
Details dazu und weitere Informationen findest du in unseren FAQ zum elektronischen Elster-Bescheid.
Prüfe zunächst, ob die Steuererstattung mit deiner Berechnung bzw. der deines Steuerprogramms übereinstimmt. Stimmt nicht? Dann überprüfe die Erläuterungen am Ende des Bescheids. Hier kannst du Hinweise bekommen, warum etwas nicht berücksichtigt wurde.
Falls du hierdurch nicht schlauer wirst, bleibt dir leider nichts anderes übrig, als genauer zu prüfen. Nimm dazu gerne unsere Checkliste zu Hilfe: Checkliste zur Überprüfung des Steuerbescheids
Nutzt du eine Steuersoftware? Dann kannst du den Bescheid durch die Software prüfen lassen. Wenn du festgestellt hast, dass dein Einkommensteuerbescheid fehlerhaft ist, kannst du Einspruch einlegen. Hierfür hast du jedoch nur einen Monat Zeit. Informationen dazu, wie genau das funktioniert, findest du in unserem Artikel Steuerbescheid verstehen, prüfen & Einspruch einlegen
Autor: Redaktion Steuertipps